Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Die Münchner Medizinjournalisten wünschen allen Kunden, Kollegen und jedem, der sich zufällig auf diese Seite verirrt, besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage und ein gutes neues Jahr. Auch 2024 werden wir für Aufträge, wie sie unsere einzelnen Mitglieder in ihrem Profil anbieten, in alter Frische und gewohnter Qualität zur Verfügung stehen. Unsere beiden Teilzeitrentner Dr. Ulrich Scharmer und Werner Stingl sind allerdings nur noch in reduziertem Umfang und weitgehend exklusiv für ihre Lieblingsthemen zu haben. Ausnahmen könnten allerdings die Regel bestätigen und fragen kostet ja schließlich nix.

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Birgit Matejka hat sich gerade für den dreitägigen Kurs: Multimedia und Storytelling bei der Akademie der Bayerischen Presse angemeldet und freut sich schon riesig auf neuen Input neue Kontakte.

Daneben baut sie gerade, gemeinsam mit einer Kollegin einen Reiseblog auf, der es ihr ermöglicht, gleich mehrere Leidenschaften auszuleben: Reisen, Fotografieren und in letzter Zeit auch immer stärker das erstellen von Youtube-Videos. Und obwohl das Schneiden unendlich viel Zeit und Geduld kostet und sie mit dem Ergebnis nie ganz zufrieden ist, macht es ihr unglaublich viel Spaß. Und obwohl sie erst 12 Abonnenten hat (das war der Wink mit dem Zaunpfahl), freut sie sich über jeden einzelnen von ihnen. Hier zwei aktuelle Beispiele:

 

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Am 11. November vor 17 Jahren hat sich Werner Stingl von seiner Heimatstadt Dachau zu Fuß auf einen Jakobsweg Richtung Bodensee aufgemacht. Er wollte damit Feierlichkeiten zu seinem 50. Geburtstag umgehen. Er ist bis Kempten gekommen und die Sache hat ihm so gut gefallen, dass er sich die nächsten Jahre für im Schnitt eine Woche, ausgehend vom Ort, an dem im jeweils letzten Jahr die Etappe geendet hatte, immer weiter auf den Weg Richtung Spanien gemacht hat. Statt Mitte November, hat er ab der 3. Etappe die erste oder zweite Januarwoche gewählt, weil das beruflich besser passte. Auf der 7. oder 8. Etappe hat er, inzwischen in dünn bewirteten Regionen Frankreichs angelangt, zwei Nächte hintereinander kein Nachtquartier gefunden und mit dem Vorsatz, für die Folgeetappen eine Jahreszeit zu wählen, in der nicht alle Wirte Urlaub machen bzw. man auch draußen problemlos nächtigen kann, vorzeitig abgebrochen. Die nächsten Jahre kam dann aber immer wieder was dazwischen wie zuletzt Corona. Das Vorhaben, das eventuell auch literarisch ausgeschöpft werden sollte, ruht seither. Ob es Stingl als Teilzeitrentner, der er inzwischen ist, noch mal wieder aufnimmt, steht in den Sternen. Fit genug wäre er noch. Aber da ist die immer schneller rasende Zeit und auch eine veränderte Prioritätenrangliste.

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So langsam hängen Ralf Schlenger die Corona-Diskussionen aus dem Hals 'raus. Gibt's keine anderen Themen, die die Welt bewegen? Doch: Zumindest die diabetische Welt feiert 100 Jahre Insulin: Am 27. Juli 1921 gewannen Frederick Banting und Charles Best einen blutzuckersenkenden Extrakt aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden. Doch die eigentliche Entdeckung des Hormons ist mindestens 27 Jahre älter als die Experimente der beiden Kanadier. Deren bemerkenswertes Verdienst war freilich die Freigabe ihres Insulinpatents, was der Welt in kürzester Zeit die erste Therapie des Diabetes schenkte. 100 Jahre später gibt es eine ganze Insulinfamilie, die das Leben vieler insulinpflichtiger Menschen besser und leichter gemacht hat. Und dennoch hat sich das Vermächtnis von Banting und Best nur halb erfüllt. ...Wie Insulin zum Medikament wurde, und weshalb sich die Insulinentdecker im Grabe umdrehen würden, erführen Sie von "Evergreening" der Insulinpatente, ist nachzulesen im Deutschen Ärzteblatt Nr. 29/30.

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