Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Fabienne Hübener hat sich einen neuen Laptop zugelegt, so eine Art Porsche für den Tisch, und schaut gerade zu, wie die Daten der letzten fünfzehn Jahre in den neuen Computer trudeln. Das wird ein paar Tage dauern. Nicht mal ein Wohnungsumzug nimmt so viel Zeit in Anspruch. Diese ganze Datenlast, die man da mit sich rumschleppt ... Überhaupt, die ganzen Daten, die in den Clouds lagern. Man - äh, ich - müsste viel mehr löschen. Oder eine Datenputzhilfe engagieren. Ach, die guten alten Zeiten, in denen man sein ganzes Zeug auf einen Esel schnallen konnte und gut war´s.

 

Birgit Matejka pendelt thematisch gerade zwischen Krebsimmuntherapie, lädierten Bandscheiben und schmerzenden Füßen hin und her. Endlich hat sie nun auch all ihren Mut zusammengenommen und ihren Blog zum Hallux valgus veröffentlicht. Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern. Aber das muss nach und nach passieren. Zum Blog geht es hier: www.hallux-post.de.

Ihr Fotokalender ist nun auch im Handel erhältlich, unter anderem bei Amazonhttps://www.amazon.de/Sehnsuchtsziel-Berge-Wandkalender-Gipfelst%C3%BCrmer-Monatskalender/dp/3671181990/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Birgit%2BMatejka&qid=1558518235&s=books&sr=1-1&th=1

und bei Hugendubel: www.hugendubel.de/de/advancedSearch?action=search&languageCode=&person=Birgit%20Matejka

Nostalgietrip in den Nostalgietrip: Werner Stingl hat an einen ebenso kurzen wie informativen Arbeitstermin in Bregenz einen Wandertag im Pfändergebiet angehängt. Dabei hat er die schon damals als Nostalgietrip angelegte Jakobsweg-Etappe gekreuzt, die er im November 2007 zur Verdrängung seines 51. Geburtstages gegangen war. Im subjektiven Rückblick sind seither nicht elfeinhalb sondern höchstens drei Jahre vergangen. Erschreckend, wie die Zeit ab 50 dahin rauscht. Einziger Lichtblick: Stingl ist auf den Pfänder noch genauso schnell hoch gekommen wie damals. Möglicherweise wurde er aber ehedem durch Schneegestöber gebremst oder ihm spielt auch hier die senile Zeitwahrnehmungsverzerrung einen Streich.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.

Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt übrigens neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

Die Mü-lis schreiben seit 2017 regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.