Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Die Mü-lis schreiben übrigens seit diesem Jahr regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier ein Beispiel.

Fabienne Hübener hat neulich beim Laufen getagträumt, dass sie einen besonders schönen Auftrag bekommt, etwa ein Portrait über eine außergewöhnliche Wissenschaftlerin. Prompt lag die entsprechende Anfrage im E-Mail-Postfach. Jetzt sind die Wintermonate gefüllt. Die anderen Träume - sie stellen sich so ab Kilometer fünf ein - warten noch auf Erfüllung.

Anstatt die vorweihnachtliche „stade Zeit", die ja gar nicht mehr so stad (ruhig) ist, zu genießen, lag Werner Stingl vom 8. bis zum 15. Dezember eine glatte Woche flach. Auch wenn's wohl keine echte Influenza war, war's heftig genug. Wieder auf den Beinen, gibt es noch ein paar Texte nachzuholen, um dann wirklich in den Weihnachtsmodus zu schalten. Stingl wünscht schon mal auf diesem Wege allen, die diese Seite besuchen, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Er wünscht dies natürlich auch allen Freunden und Bekannten, die diese Seite nicht besuchen. Nur sehen's die halt nicht. Aufwiederlesen im Januar 2018!

Birgit Matejka arbeitet gerade noch die lezten Auträge ab. Damit es über die Feiertage nicht langweilig wird, hat sie sich zu einem Online-Fotokurs angemeldet und sich ein Buch zum Thema Typographie und Layout bestellt. Letzteres in der Vorweihnachtszeit zu tun, wo Paketsendungen auf  sonderbaren Wegen spurlos verschwinden, war allerdings gar keine gute Idee, wie sie inzwischen weiß. In die Filiale rennen, genervte Angestellte nach der sehnlichst erwarteten Buchsendung fragen, an Hotlines versuchen dem Problem auf den Grund zu gehen und sich völlig widersprüchliche Aussagen der Mitarbeiter anhören, das muss man wollen.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.